Pforzheimer Zeitung am 21. April 2017 - ein Interview von Bärbel Schierling


Bericht im Donaukurier Ingolstadt-Eichstätt am 24.3.2017


Mühlacker Tagblatt 15.10.2016


Donaukurier Ingolstadt vom 10.10.2016

Bericht über die erste Ingolstädter Ladies Crime Night der Mörderischen Schwestern


Eröffnung im Altstadttheater | Viel Applaus für die "Ingolstadt Spuren" Oktober 2016

Ausschnitt aus einem Bericht der k10 redaktion

Fotos: Petra Kleine

 

 

Ingolstadt | Was macht ein Ort mit seinen Menschen? Was prägt, was bleibt, welche Spuren hinterlässt man selbst? Wie ist Ingolstadt? Das Altstadttheater Ingolstadt ging an seinem Eröffnungswochenende auf Spurensuche und lud zum theatralen Stadtspaziergang ein - mit echten und falschen Schanzern, freiwillig und unfreiwillig Hiergebliebenen, Durchreisenden und Rückkehrern. 15 unterschiedliche Perspektiven, auf die Bühne gebracht von Künstlerinnen und Künstlern aus Malerei, Literatur oder Theater und von Ingolstädterinnen, die als Hebamme, Vergolderin oder im Drogeriemarkt arbeiten.

 

Ein Abend der voll aufging und ein Erfolg war, weil er mit seinen Themen relevant war. Relevant für Ingolstadt, in dem nach wie vor um Identität gerungen wird und relevant für unsere Zeit, in der es um Zugehörigkeit, Heimat und Fremdsein geht. Er hat auch gezeigt, wie die Kunst zur Identität beitragen kann - das passiert nicht einfach so, sondern braucht Konzept, Freiräume und Kunstschaffende, die sich damit befassen wollen und die Stadt ins Altstadttheater holen.

 

Es war einer der vielen Momente an diesem Abend, in denen man auf Spuren von Marie-Luise Fleißer traf. Die Autorin Carmen Mayer hatte die Literatin bewusst in ihre Lesung genommen. Mayer (Bild unten) hatte vor 40 Jahren nach Ingolstadt eingeheiratet, einen der echten Schanzer und sie dachte, so auch eine Schanzerin zu werden. Weit gefehlt, wie wir wissen. Carmen Mayer hat allerdings den Einheimischen viel zugehört, vom Baden in der Donau, von Bomben und Krieg, vom Leben in den Stadtvierteln. Sie weiß davon, dass ihr Mann der Marie-Luise Fleißer regelmäßig die Zigarettenlieferung aus dem Großhandel in den verrauchten Tabakladen brachte. Sie sei ihm weit weniger sonderbar erschienen, als man gemeinhin in der Stadt von ihr sprach. Carmen Mayer hat sich über diese Geschichten die Stadt angeeignet. Sie verweilte auch vor dem Haus, in dem die Fleißer damals im Zigarettenlädchen stand. Sie spürte dem Tabakrauch nach und den Gedanken der Schriftstellerin, die sich nicht nur um den Tabak gedreht haben können. Marie-Luise Fleißer, immer wieder ein Bezugspunkt an diesem Abend – wegen der Hass-Liebe zur Stadt, wegen des Haderns und wegen des Mutes, den es braucht, um über das Unbehagen zu sprechen. Und auch wegen Fleißers „Statt zu gehen bleibe ich!“

 


Bericht im Donaukurier 15.4.2016


Artikel im Münchner Merkur Januar 2016 - von Nico Bauer


Interview im Kulturkanal Ingolstadt mit Isabella Kreim am 26.11.2015

Zum Reinhören hier klicken.


Bericht im Donaukurier am 25.11.2015

 

Pressestimmen aus der Altbayerischen Heimatpost, dem Donau Kurier Neuburg und Ingolstadt

sowie dem Mühlacker Tagblatt.